Memories Alive ZOOM-Begegnungen mit Holocaustüberlebenden

Die Jüdisch-Christliche Begegnungs- und Kulturwoche feiert die jüdische Kultur mit Konzerten, Lesungen oder auch dem traditionellen Dreidel-Spiel. Daneben bieten Vorträge zum jüdischen Leben in Deutschland, Chanukka, aber auch über das Thema Antisemitismus und die Erinnerung an den Holocaust ein vielfältiges Programm.

In diesem Jahr mussten Corona-bedingt alle Veranstaltungen online stattfinden. Doch wir machten aus der Not eine Tugend, denn nun hatte jeder – unabhängig vom Wohnort – die Möglichkeit mit dabei zu sein!

Veranstaltung verpasst?

Kein Problem!

Jetzt alle Events nachsehen:

Chanukka-Abend mit der israelischen Sängerin Shai Terry

Die Mezzosopranistin Shai Terry ist eine der erfolgreichsten israelischen Sängerinnen der jungen Generation. Sie studierte an der Tel Aviv University und an der Johannes-Guttenberg-Universität in Mainz und ist ein regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Rossi Festival, Barock Vocal Mainz und dem Opera Master Festival Jerusalem.

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Vortrag „Verschwörungstheorien und Antisemitismus in Zeiten von Corona“
mit Carmen Shamsianpur

Carmen Shamsianpur hat in Tübingen Islamwissenschaft und Geschichte studiert. Ihre Abschlussarbeit hat sie über antisemitische Verschwörungspropaganda in den arabischen Medien geschrieben und seither weiter zu Judenfeindlichkeit in der islamischen Welt geforscht.
Zeiten von finanzieller Unsicherheit und Kontrollverlust beflügeln Misstrauen und Verschwörungstheorien – ein Nährboden für Antisemitismus.

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Podiumsdiskussion „Was hat meine Familiengeschichte mit mir zu tun?“

In der westlichen Welt verstehen wir uns allgemein als selbstbestimmte Individuen, die ihr Leben unabhängig von unserer Herkunft gestalten. Die Vergangenheit und insbesondere die Zeit des Nationalsozialismus sind dabei selten ein Thema. Und doch scheinen uns die Schatten der Vergangenheit mehr zu beeinflussen als wir denken.

Im Gespräch sind Nachfahren von Tätern und Opfern des Nationalsozialismus.

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Vortrag „Die heutige Lage Israels im Lichte der Bibel“
mit Johannes Gerloff

Johannes Gerloff ist Theologe, Journalist und Buchautor. Seit 1994 lebt er mit seiner Familie in Israel. Als Nahostkorrespondent verschiedener Medien im deutschsprachigen Raum hat er in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur Israel von innen kennengelernt, sondern auch die Palästinensischen Gebiete und alle anderen Nachbarländer Israels bereist.

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Folgende Städte waren 2020 dabei:

  • Annaberg-Buchholz
  • Berlin
  • Celle
  • Davos (Schweiz)
  • Dusslingen
  • Gernsbach
  • Gomaringen
  • Halle
  • Koblenz
  • Kusterdingen-Immenhausen
  • Leipzig
  • Lohn (Schweiz)
  • München
  • Reutlingen
  • Rueti (Schweiz)
  • Sax (Schweiz)
  • Tübingen
  • Ueckermünde
  • Waldbronn
  • Weingarten

Spenden

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit des Marsch des Lebens. Dazu gehören die Chanukka-Tage, aber auch den Dienst an Holocaustüberlebenden, sowie die weltweite Durchführung und Mobilisation öffentlicher Events für Israel und gegen Antisemitismus.

Mit diesen Chanukka-Tagen möchten wir darüber hinaus ein besonders Projekt des Vereins von Holocaustüberlebenden in Deutschland „Phönix aus der Asche e.V.“ unterstützen. Von 2021-2022 veranstaltet der Verein ein einzigartiges Begegnungs- und Schulungsprogramm zum Thema „Schicksal der Juden in Bessarabien und Transnistrien in die Ära des Holocaust“. Dazu gehören Veranstaltungen und eine Tagung, sowie eine gemeinsame Reise von Holocaustüberlebenden und Jugendlichen in das heutige Gebiet der modernen Südukraine, der Republik Moldau und Transnistrien. Die meisten der Mitglieder der Bundesassoziation „Phönix aus der Asche“ stammen aus diesem Gebiet und werden mit den Jugendlichen die Orte des Holocaust besuchen. Eine Möglichkeit, die es leider nicht mehr allzu lange geben wird.

Die Hälfte der gesammelten Spenden wird in dieses wertvolle Projekt fließen.
Spenden Sie online oder an

Marsch des Lebens e.V.

IBAN: DE42 6415 0020 0001 8238 60

Spendenzweck: Chanukka 2020