marsch des Lebens Holocaustüberlebende
Zoom-Treffen mit Holocaustüberlebenden und Schülern

Not macht erfinderisch!

Während der Quarantäne mussten sich Schüler und Lehrer mit Home-Schooling und Online-Unterricht anfreunden. Gleichzeitig litten auch die Holocaustüberlenden unter der der wochenlangen Isolation und konnten das Marsch des Lebens Haus in Caesarea nicht länger besuchen. Die dortige Mitarbeiterin Lesly Jiménez machte regelmäßige Zoom-Anrufe, damit man sich zumindest sehen konnte.

Kurzerhand war die Idee geboren diese beiden neuen Gegebenheiten miteinander zu verbinden und regelmäßig Zoom-Treffen mit Holocaustüberlebenden und Schülern zu veranstalten. In einem der Treffen erzählte Arie Itamar, der als Kind unter dramatischen Umständen aus dem besetzen Odessa fliehen musste und nach dem Krieg auf dem Flüchtlingsschiff „Exodus 1947“ nach Israel fuhr, einer aufmerksam lauschenden Schulklasse in der Paraguay aus seinem Leben.
Gerade für die Kinder war es sehr interessant, denn Arie war zu dieser Zeit in ihrem Alter. Zu Beginn zeigten sie Arie einen Tanz, den sie 2 Wochen lang geübt hatten.