„From Foes to Friends“ – Eine Marsch des Lebens Ausstellung

From Foes to Friends Exhibition

Können Feinde zu Freunden werden?

Kein Volk auf der Welt hat so viel Feindseligkeit erfahren wie das jüdische Volk. Seit Abraham von Gott in das Land Kanaan berufen wurde und aus ihm ein Volk entstand, ist das Schicksal der Juden untrennbar mit der Feindseligkeit anderer Völker verbunden. Aber woher kommt dieser tief verwurzelte Antagonismus, der sich immer wieder in neuen Formen und Gesichtern manifestiert, aber im Grunde genommen derselbe bleibt?

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Diese Ausstellung versucht, dieser Frage nachzugehen. Ist es wirklich möglich, dass aus jahrhundertelangem Hass dauerhafte Freundschaften entstehen – Freundschaften, die auch in Krisenzeiten Bestand haben und das jüdische Volk und den Staat Israel unterstützen?

Die internationale „Marsch des Lebens“ Bewegung begann mit den Nachkommen von Nazi-Tätern aus Deutschland, die sich auf eine Reise der Wahrheit begaben, um sich mit der Geschichte ihrer eigenen Familien auseinanderzusetzen. Auf dieser Reise brachen sie das Schweigen ihrer Vorfahren und besuchten die Orte des Holocaust. An diesen Orten des Grauens vollzog sich eine Verwandlung – eine Reise, die Feinde zu Freunden machte.

Diese Ausstellung lädt Sie ein, diesen Weg der Verwandlung mitzugehen. Sie ermutigt Sie, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, schwierige Fragen zu stellen und zu entdecken, wie selbst die schlimmsten Feinde zu Verbündeten, Unterstützern und Freunden werden können.

Die Ausstellung ist derzeit geschlossen.

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Ausstellungsinhalte

Der bunte Mantel Josefs

Der Mantel, den Jakob seinem Lieblingssohn Josef schenkte, zeigt, was es bedeutet, auserwählt zu sein. Es ist eine Entscheidung aus Liebe – so wie Gott Israel auserwählt hat. Der Mantel ist mit den Verheißungen an Israel aus dem Tanach bedruckt – über das Land, das Volk und den Segen, den sie erhalten sollen. 

Der abgeschnittene Baum 

Ein verdorrter Baum aus Papier und die verschiedenen Konfessionen als braune Blätter. Die frühe Kirche trennte sich in den ersten Jahrhunderten von ihren jüdischen Wurzeln und wetterte gegen die Juden. Mit dramatischen Folgen: Der christliche Antijudaismus forderte im Laufe der Jahrhunderte 13 Millionen Opfer und legte den Grundstein für den Antisemitismus der Neuzeit. 

Die Weltkarte des Antisemitismus

Eine Weltkarte mit einer Auswahl von Ländern (alle Länder werden in der geplanten Dauerausstellung gezeigt) und ihrer Geschichte des Antisemitismus und des Holocaust. Sie umfasst Länder in Europa, Amerika, Nordafrika und Asien. 

Die Decke des Schweigens

Ein Vorhang mit dem Bild des Buches „Die Decke des Schweigens“, durch den der Besucher hindurchgehen muss. Die Ausstellung führt zu der Frage: Wie kann das Schweigen in mir, meiner Familie, meinem Land angesichts des Antisemitismus gebrochen werden? Dabei greift sie das jüdische Konzept der „Teschuwa“ und das christliche Verständnis der Buße auf. Wahre Veränderung kann nur durch eine Kehrtwende erreicht werden.

Familiengeschichten

Die „Marsch des Lebens“ Bewegung hat zu vielen Freundschaften zwischen Nachkommen von Tätern und Opfern geführt. Anhand von Fotos erzählen wir von individuellen Begegnungen und Familiengeschichten, die zusammengeführt wurden. Die Botschaft lautet: Wir sind vereint, um ein Licht zu sein. 

Unsere Vision

Diese Pop-up-Ausstellung bietet einen ersten Einblick in die geplante Dauerausstellung in Jerusalem. Sie soll internationale Besucher Israels dazu inspirieren, die Decke des Schweigens über Antisemitismus zu brechen – insbesondere in ihren eigenen Ländern und Kirchen.
Wir glauben, dass Veränderung möglich ist: Ehemalige Feinde können zu Freunden werden, die sich gegen Antisemitismus aussprechen und sich solidarisch mit Israel zeigen.
 

We believe transformation is possible: former enemies can become friends who speak out against antisemitism and stand in true solidarity with Israel. 

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