Ein Licht mit großer Reichweite

Seit 2013 wird in Tübingen das jüdische Lichterfest Chanukka mit den Chanukka-Tagen gefeiert. Wegen der Pandemie mussten in diesem Jahr alle Veranstaltungen online stattfinden.

Die Jüdisch-Christliche Begegnungs- und Kulturwoche feiert die jüdische Kultur in ihrer großen Vielfalt. Dieses Jahr wurde täglich um 18 Uhr eine weitere Kerze des Chanukka-Leuchters in verschiedenen Städten in Deutschland und der Schweiz angezündet. Das Event war jeden Abend online live zu erleben und bestand neben dem Anzünden der Kerzen aus Lesungen und musikalischen Beiträgen. Gemäß den lokalen Corona-Verordnungen wurde es jeweils von kleinen Gruppen, beziehungsweise Familien veranstaltet. Darüber hinaus gab es Programme für alle Altersgruppen und Interessen.

Eins von vielen Highlights war der erste Chanukka-Abend mit der israelischen Sängerin Shai Terry, die Lieder auf Jiddisch, Hebräisch, Englisch und Ladino sang und in einem persönlichen Interview von sich und ihrer Familie erzählte. An diesem Abend grüßte Dr. Alexej Heistver, Vorsitzender des Verbandes von Holocaustüberlebenden in Deutschland „Phönix aus der Asche“, die Teilnehmer und stellte das Projekt vor, für das jeden Abend Spenden gesammelt wurden. Nächstes Jahr jährt sich der Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion zum 80. Mal. Viele der Überlebenden möchten den Ort ihrer Kindheit in Transnistrien gemeinsam mit deutschen Jugendlichen besuchen, um die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten und neben den historischen Fakten auch die Orte und Menschen näher zu bringen. Dazu plant der Verband ein Vortrags- und Begegnungsprogramm.

Ein weiteres Highlight war der Vortrag des Theologen und Journalisten Johannes Gerloff zum Thema „Die heutige Lage Israels im Lichte der Bibel“, in dem er deutlich machte, dass die Pläne Gottes mit Israel unabhängig von Politik und Umständen in Existenz kommen werden; dass jedoch unsere Haltung in Deutschland und Europa gegenüber Israel Auswirkungen auf unsere Zukunft und Nationen hat. In einem biblischen Input stellte er heraus, wie Chanukka und die Wiedereinweihung des Tempels den Wunsch Gottes nach Gemeinschaft mit den Menschen offenbart.

Die Chanukka-Tage Online wurden von über 5.000 Teilnehmern aus verschiedenen Nationen, u.a. Polen, Frankreich, Schweiz, Österreich, Israel und den USA verfolgt und können auch jetzt noch nachgeschaut werden.

Alle Events kann können Sie hier nachsehen: www.marschdeslebens.org/chanukka/

 

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