Damals blieb die Mehrheit der Deutschen gleichgültig

Gedenken zum 83. Jahrestag der Reichspogromnacht in Yad Vashem und der Knesset

Anlässlich der Reichspogromnacht besuchten die Marsch des Lebens Gründer Jobst und Charlotte Bittner die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Anschließend waren sie im israelischen Parlament zu einem Treffen mit Knessetabgeordneten eingeladen, über das die Jerusalem Post ausführlich berichtete.

Am 9. November im Jahr 1938 wurden mehr als 1200 Synagogen und jüdische Gebetshäuser zerstört. Die Reichspogromnacht war der Türöffner für die Zerstörung und Verfolgung jüdischen Lebens. “Viele Deutsche waren für dieses im voraus geplanten Pogrom verantwortlich, und viele andere haben einfach nur dabeigestanden, gleichgültig, schweigend!”, sagte Jobst Bittner, “Diese Deutschen waren unsere Väter und Mütter, unsere Großväter und Großmütter”.

Während die Gedenkveranstaltungen um den 9. November in Deutschland inzwischen zur gesellschaftlichen Norm geworden sind, ist Antisemitismus so virulent wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Insbesondere während der Corona-Pandemie ist er auf der Straße und im Internet offen zu Tage getreten und wie bereits vor 83 Jahren liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen, ob gleichgültig schweigend bleibt oder öffentlich seine Stimme erhebt.

Dazu ruft der Marsch des Lebens auf, nicht nur an Gedenktagen, sondern zu jeder Zeit und an jedem Ort.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel in der Jerusalem Post (englisch)

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