45 Jugendliche fahren nach Polen, um sich der Wahrheit ihrer Familiengeschichte zu stellen

Auschwitz ist zum Synonym für die Massenvernichtung der europäischen Juden zur Zeit des Nationalsozialismus geworden. Und obwohl jeder Schüler in Deutschland dieses Thema bis zu seinem Abschluss mehrfach im Geschichtsunterricht behandelt, bleibt die Sicht auf die damaligen Geschehnisse in aller Regel sehr distanziert und unpersönlich. Deshalb stand im Fokus dieser Reise nicht das bloße Erlernen geschichtlicher Zusammenhänge und Tatsachen, sondern vor allem die persönliche Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte an den authentischen Orten.

Alle Teilnehmer hatten sich im Vorfeld ausführlich damit beschäftigt, wie ihre Vorfahren in die Verbrechen des Nationalsozialismus verwickelt gewesen waren. Das Ergebnis war persönliche Betroffenheit und ein echtes Verständnis für Vergangenheit und Zukunft sowie die Stärkung der eigenen Position angesichts Antisemitismus im Alltag.

Einige Eindrücke der Reise haben wir in einem Video zusammengefasst.

Hier unsere Stationen im Einzelnen:

Tag 1: Anreise von Tübingen nach Oswiecim

Tag 2: Stadtführung durch Oswiecim

Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und des Museums Auschwitz, jeweils mit Führung 

Tag 3: Besuch der Ausstellung Fountain of Tears

Zeit für gemeinsames Gebet 

Tag 4: Zoom Call mit Clila und Hadassa Bau, Töchter zweier Überlebender des KZ Plaszow

Besuch des ehemaligen KZ Plaszow mit Führung

Freizeit in Krakau

Tag 5: Führung durch Kazimierz, dem jüdischen Viertel in Krakau

Treffen mit gemeinsamem Singen und Tanzen in der Tempel Synagoge in Kazimierz

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